Stiftung Battenberg erneut für Zweisprachigkeit ausgezeichnet - mit fast perfekter Punktezahl
Am 13. Mai 2026 hat das Forum für die Zweisprachigkeit der Stiftung Battenberg erneut sein «Label für die Zweisprachigkeit» verliehen – sie erreichte beim Rezertifizierungsprozess 161 von 170 möglichen Punkten. Diese Anerkennung bestätigt die nachhaltige Verankerung und Weiterentwicklung der deutsch-französischen Zweisprachigkeit innerhalb der Organisation.
Das Forum für die Zweisprachigkeit setzt sich seit 30 Jahren schweizweit für die Förderung der gelebten Mehrsprachigkeit und den Austausch zwischen den Sprachgemeinschaften ein. Mit dem «Label für die Zweisprachigkeit» zeichnet es Organisationen mit gelebter Sprachkultur aus. Derzeit sind 62 Schweizer Unternehmen und Organisationen mit dem Label zertifiziert.
Für die Vergabe des Labels und die Ermittlung des Gesamtscores werden vier Hauptkriterien berücksichtigt:
- Sichtbarkeit und externe Kommunikation
- Zusammensetzung und Sprachkompetenzen des Personals
- Interne Kommunikation und Sprachkultur der Organisation
- Gesamtbeurteilung der Zweisprachigkeit
Der Rezertifizierungsprozess wurde von einer unabhängigen externen Stelle durchgeführt und umfasste unter anderem Interviews mit 20 Mitarbeitenden, um zu verstehen, wie sie die Zweisprachigkeit im Alltag erleben.
Die Stiftung Battenberg erreichte bei der Rezertifizierung 161 von 170 Punkten – eine deutliche Steigerung zur Erstzertifizierung im Jahr 2021 mit 146 von 170 Punkten.
Zum verbesserten Ergebnis beigetragen haben verschiedene Massnahmen der letzten Jahre: Sprachkurse, Sprach-Tandems, standortbezogene Initiativen sowie die Einführung einer Arbeitsgruppe für Zweisprachigkeit.
Die Ergebnisse der Evaluation heben insbesondere Folgendes hervor:
- Eine bestätigte Weiterentwicklung seit der Erstzertifizierung
- Ein hohes und gefestigtes Niveau der Zweisprachigkeit
- Verbessertes sprachliches Gleichgewicht
- Zunahme des französischsprachigen Personals
- Strukturierte Weiterentwicklung
Bei der Stiftung Battenberg ist Zweisprachigkeit mehr als ein Label – sie ist gelebter Alltag, der von den Mitarbeitenden getragen und aktiv mitgestaltet wird. Das zeigen auch die Interviews: Die Mitarbeitenden leben die Kultur mit Überzeugung. Davon profitieren letztlich auch die Lernenden und Teilnehmenden der Bildungs- und Integrationsprogrammen: Die Zweisprachigkeit stärkt ihre Sprachkompetenzen, Beschäftigungsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit – und damit ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
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