Weiterbildungsprogramm stärkt Fachpersonen in der Integrationsarbeit
Die Integrationsarbeit wird zunehmend komplexer – insbesondere im Umgang mit unterschiedlichen psychischen Beeinträchtigungen. Als Antwort darauf lancierte die Stiftung Battenberg im letzten Jahr ein umfangreiches Weiterbildungsprogramm für ihre Integrationsspezialist:innen. Ein Jahr nach dem Start haben rund 80 Fachpersonen an Weiterbildungen und Schulungen in den Bereichen Diagnostik und Case Management teilgenommen.
Integrationsspezialist:innen wie Integrationsfachpersonen und beruflich agogische Fachpersonen sind im Alltag mit unterschiedlichen psychischen Störungsbildern konfrontiert – darunter Autismus-Spektrum-Störungen, ADHS sowie affektive und Persönlichkeitsstörungen. Gleichzeitig gewinnt ein strukturiertes Case Management weiter an Bedeutung.
Um den Anforderungen im zunehmend komplexen Integrationsprozess gerecht zu werden, rollte die Stiftung Battenberg im letzten Jahr die erste Phase eines neuen Weiterbildungskonzepts für ihre Fachpersonen aus. Mit externen und internen Weiterbildungen sollen diagnostische Kenntnisse systematisch vertieft und methodische Kompetenzen gestärkt werden. Das fundierte Wissen soll Mitarbeitende dabei unterstützen, sicherer und effizienter zu handeln und ihre Begleitung noch präziser und individueller auf die Bedürfnisse der Teilnehmenden auszurichten.
Bis heute haben insgesamt 80 Mitarbeitende am Weiterbildungsprogramm teilgenommen. Rund ein Dutzend schloss bereits ein CAS ab – beispielsweise in Autismus oder Mental Health.
Im Jahr 2026 ist die zweite Phase des Programms angelaufen. In diesem Abschnitt liegt der Fokus verstärkt auf den Kernbereichen Begleitung und Betreuung, um die Qualität der Integration nachhaltig weiterzuentwickeln.