Erster Einblick in den künftigen gemeinsamen Standort
In wenigen Monaten werden die beiden Standorte Juravorstadt und Zentralstrasse im neuen Areal der Stiftung Battenberg vereint. Am 1. Oktober 2026 fand für alle Mitarbeitenden, Lernenden und Programmteilnehmenden ein erster Rundgang durch den bestehenden Gebäudekomplex und den Rohbau des neuen Gebäudes statt.
Im Februar 2027 wird der Geschäftsbereich «Informatik, Gestaltung, Verwaltung» der Stiftung Battenberg in den Neubau des Areals ziehen und mit den Kolleginnen und Kollegen des Geschäftsbereichs «Uhren, Industrie, Handwerk» an der Juravorstadt vereint sein. Mit rund 200 Ausbildungs- und Arbeitsplätzen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen, Räumlichkeiten für externe Mieter:innen sowie verschiedenen Inklusionszonen entsteht hier ein besonderer Ort der Begegnung – der «Espace d’inclusion – Raum der Inklusion».
Bei dem geführten Rundgang am 1. Oktober 2026 konnten Lernende, Programmteilnehmende und Mitarbeitende des Standorts Zentralstrasse zum ersten Mal ihren künftigen Arbeitsort besichtigen und mit eigenen Augen sehen, wie das langjährige Projekt zum Leben erwacht.
Mit dabei war Marlis, Mitarbeiterin mit angepasstem Arbeitsplatz im Bereich Verwaltung: «Jedes neue Kapitel kann zunächst etwas Angst machen, aber es bietet auch eine neue Chance. Es wird uns die Möglichkeit geben, enger zusammenzurücken und gemeinsam neue Aufgaben zu gestalten. Das neue Gebäude ist beeindruckend!»
Das Areal verbindet den Neubau mit dem bestehenden und kürzlich sanierten Gebäudekomplex der Stiftung Battenberg aus den 60er Jahren. Im «Pavillon» arbeiten die Mitarbeitenden der Uhrmacherei, Mechanik, Elektronik und manuellen Fertigung. Auf der Führung durch die Ateliers stellten sie ihren Kolleg:innen und zukünftigen Nachbar:innen ihre Tätigkeiten vor.
«Der Besuch diente vor allem auch dazu, dass sich Lernende und Programmteilnehmende der beiden Geschäftsbereiche besser kennenlernen», erklärt Nadine Schlup, Mitorganisatorin des Anlasses. «Wir werden gemeinsam unter einem Dach arbeiten. Ein frühzeitiger persönlicher Austausch schafft Vertrauen und erleichtert die künftige Zusammenarbeit.»
Für Alona, Lernende Entwicklerin Digitales Business EFZ im ersten Lehrjahr, liegt der besondere Vorteil des neuen Standorts in dessen Vielfalt: «Ich freue mich auf die Möglichkeiten, die sich durch die Zusammenführung verschiedener Bereiche an einem Standort ergeben. Dadurch erhalte ich einen umfassenderen Einblick in unterschiedliche Branchen und Kundenbedürfnisse und kann mein Verständnis laufend vertiefen.»
Zum Abschluss liessen die Teilnehmenden des Anlasses den Nachmittag bei einem gemeinsamen Apéro in der benachbarten Villa Ritter ausklingen. Der nächste grosse Schritt folgt im Februar 2027 mit dem Umzug an den neuen Standort – bis dahin steigt die gemeinsame Vorfreude.
Weitere Informationen und Neuigkeiten zum «Espace d’inclusion – Raum der Inklusion» finden Sie auf der Projektwebsite:
https://raumderinklusion.ch